Wilhelm Bruns studierte an der Folkwanghochschule Essen bei Hermann Baumann und ist seit 1988 Solohornist am Nationaltheater in Mannheim. Nicht erst seit der Gründung der Deutschen Naturhorn Solisten im Jahre 1985 widmet er sich leidenschaftlich dem Spiel auf dem ventillosen Naturhorn. Neben zahlreichen Konzerten im In- und Ausland standen auch immer CD-Produktionen mit Werken von Anton Reicha, Carl Oestreich, Telemann und Händel im Zentrum der Aktivitäten dieses weltweit einmaligen Ensembles.
Mit dem Erwerb einer ehemaligen Flakhalle entstand 2003 die Naturhorn Akademie in Bad Dürkheim, an der neben dem klassischen Repertoire für Naturhorn vor allem die Jagdmusik einen Unterrichtsschwerpunkt bildet. Darüber hinaus unterrichtete er an den Musikhochschulen Frankfurt am Main und Saarbrücken, an der Hochschule für Musik „Hanns-Eisler“ Berlin und der Musikhochschule Karlruhe, sowie bei den dortigen Händelfestpielen.
Als "Spezialist" auf dem Naturhorn hat sich Wilhelm Bruns nicht nur als Kammermusiker, sondern auch als Solist einen Namen gemacht. Besonders die hohen Partien von Bach, Heinichen, Telemann oder Fasch stehen regelmäßig im Repertoire des Hornisten, für den dieses Instrument nicht allein der "Alten Musik" vorbehalten ist. Moderne Kompositionen für Naturhorn gehören ebenso dazu wie auch die Verwendung des Instrumentes in modernen Orchestern, sei es in der Oper, im Sinfoniekonzert oder als Solist. 2006 erschien die Gesamteinspielung von Mozarts Hornkonzerten mit dem Mannheimer Mozartorchester unter Thomas Fey, 2009 eine Aufnahme, gemeinsam mit den Deutschen Naturhornsolisten und dem Organisten Johannes Michel mit vier der bekanntesten französischen Hubertusmessen. Frisch aus der Druckpresse stehen seit diesen Tagen die Hornkonzerte von Joseph Haydn in einer Neueinspielung mit den Heidelbergern Sinfoniker und mir in den Regalen der Händler (Hänssler Classic).
Am 5. Juni war ich mit Alexander in Darmstadt zum 5150 Ironman. Für ihn ging es zum ersten Mal auf der Jugenddistanz (0,3/10/2,5) ums finishen und für mich mit knackigen 1,5/40/10 km um ein bisschen mehr Wettkampferfahrung am Fuße des Odenwaldes. Es war sehr warm und wir beide durften ordentlich schwitzen.
Beim MLP-Marathon stand für Johanna der erste Laufwettkampf auf dem Programm. Die 21 km hat sie natürlich locker wegeräumt. Mein Versuch, die 42.2 km in vier Stunden zu schaffen war leider schwieriger als ich dachte. Einfach losrennen reicht hat nicht. Nach 35 km war Wandern angesagt. Die 4'40 verbuchen wir mal als besonders langes Training und eine ganz besonders schöne Erfahrung. Nächstes Jahr kommen wir wieder!

