Herzlich willkommen in der Naturhornakademie Bad Dürkheim

 

Ein Haus nicht nur für Musik. Davon gibt es aber in den Räumen der ehemaligen Flakhalle mehr als genug. Egal ob Kurse und Konzerte, Cd-Produktionen oder Probenwochenenden, gediegene Feiern oder festliche Empfänge, für alles bietet der große Saal der Naturhornakademie das richtige Ambiente. 

Wilhelm Bruns

Naturhorn Akademie

                                

 

 

Unser nächstes Konzert:

Die Tageszeiten

„Le matin – Le midi – Le soir“ von Joseph Haydn

Heidelberger Sinfoniker

Leitung Thomas Fey

23. März 2014   11.00 Uhr

Naturhornakademie

Die Konzeption bei dieser Veranstaltung ist es, Musik als ein großes Fest in der Naturhornakademie zu erleben. Die Heidelberger Sinfoniker unter Thomas Fey sind regelmäßig zu Gast in Ungstein und produzieren in den Räumlichkeiten an der Altenbacher Straße seit vielen Jahren immer wieder CDs, unter anderem für die Gesamteinspielung aller Haydn-Sinfonien. Dieser Umstand ermöglicht es Wilhelm Bruns diesen ausgezeichneten Klangkörper wieder einmal mehr zu einem ganz besonderen Konzert einladen zu können.
Im Mittelpunkt stehen die berühmten Tageszeiten-Sinfonien, Meisterwerke, welche Joseph Haydn zu Beginn seiner Amtszeit beim Fürsten Esterhazy in Eisenstadt komponierte. Diese bilden den großen Rahmen für die gut vierstündige Veranstaltung. In der Form (früher wurde soetwas als „Akademie“ bezeichnet) kommt diese Tag also als ein dreiteiliges Orchesterkonzert mit zwei großen Pausen daher, in denen neben Kammermusik auch kulinarische Spezialitäten der Region angeboten werden sollen. Die Zuhörer dürfen sich also im Prinzip auf so etwas wie ein musikalischen „Brunch“ freuen. In der ersten Pause erwartet den geneigten Kulturfreund ein leichtes Frühstück oder diverse Vorspeisen, dazu Klavier- und Kammermusik verschiedener Zeitgenossen Haydns. Nach der zweiten Sinfonie (Le midi) reichen wir dann kleine Snacks, Café und Kuchen zu den Klängen weiterer Kompositionen aus der Feder Mozarts und Haydns. Die Karten werden begrenzt sein, da sonst für Musik und Gaumenfreuden der Platz in der Naturhornakademie kaum reichen wird.
 
Karten gibt es zum Preis von 25€. Speisen und Getränke werden separat berechnet. So kann jeder Art und Umfang seines „Menus“ selber zusammenstellen.
 
Achtung: Nur begrenzt Karten verfügbar!!
 
Reservierung 06322 62660 oder 0621 7249320

Naturhornakademie Bad Dürkheim

 

 

Kurse für Jagd- und Naturhorn:
 

Alle Kurse 2014 sind ausgebucht! Bis auf den letzten im September

Da eine Gruppe nun doch nicht kommen möchte gibt es einige Restplätze vom 19.-21. September!

 

Kleine Gruppen und Einzelteinehmer können gerne noch persöhnlich einen Termin für Unterricht resevieren. Ansonsten bleiben nur noch die Seminare in Dassel und Springe.
 

 

 Konzert mit Les Amazones in Rotenburg und Walkenried 2013

Projekt D

Mit großer Verwunderung haben viele der Zuhörer bei den letzten Konzerten mit Les Amazones die Ohren gespitzt. Das Auge ließ auf den ersten Blick nichts Besonderes erkennen, aber spätestens nach den ersten Tönen war klar: hier stimmt etwas ganz anders!

Wärend die meisten Gruppen in Deutschland seit Neuhaus und Stief überwiegend das Es-Horn traktieren (Ausnahmen finden sich in Gera und Nordheide), so waren hier klangvolle D-Hörner zu bestaunen. Keine Trompes de chasse, sonder ganz normale Parfocehörner, wie wir sie seit Jahren blasen, nur eben einige Zentimeter länger und damit um einen halben Ton tiefer gestimmt, eben in D. Diese Zentimeter haben es aber in sich. Der Entschluß zu diesem revolutionären Schritt fiel allen Beteiligten nicht leicht (weil teuer), dafür aber um so beherzter (weil unbeschreiblich toll). Die Deutschen Naturhornsolisten spielen seit der Gründung jagdlich immer mit D-Hörnern, nur im Zusammenspiel mit Laien und bei Seminaren kamen die Es-Hörner zum Einsatz. Frei von jeder historisch dreifach-redundanten Absicherung hat uns auch bei den Amazonen einfach der Klang überwätigt. Die ersten zarten Versuche mit den wenigen Hörnern der DNS ließen die begründeten Zweifel an diesem gewagten Schritt schnell dahinschmelzen.

Der Anfang ist nun gemacht. Andreas Jungwirth hat die ersten Hörner an uns (und einige weitere Enthusiasten) ausgeliefert. Die Dinger sind so großartig, dass sie nicht einmal in den Standartkoffer passen. Das bedeutet aber, dass man D-Horn-Bläser in Zukunft an den neuen Taschen erkennen wird. An smarten Edelkoffern - nicht diese mobilen Einbauschränke für Umschaltdinos - wird bereits heftig geplant.

Wie weit diese Revolution tragen wird, wer noch Lust zu diesem Instrument verspüren wird, lässt sich im Moment nicht absehen. Die Antwort liegt wie beim Fußball auf dem Platz. Wer so ein Instrument einmal in den Fingern, respektive an den Lippen hatte weiß, warum es keiner weiteren Begründung oder Abwägung bedarf. Achtung: extremer Suchtfaktor! Bei Konzerten und Seminaren wird man also in Zukunft vermutlich öfter mal Bläser mit zwei Instrumenten antreffen.